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AGV-Vorstand Dirk Bode fordert Konjunkturimpuls für Digitalisierung

Auch die IT-Wirtschaft der Region Braunschweig-Wolfsburg ist von der Corona-Krise negativ betroffen. Trotz zahlreicher Diskussionen um Homeoffice und Digitalisierung sorgen die Kosteneinsparungsprogramme vieler Unternehmen auch für den plötzlichen Stopp von IT-Zukunftsprojekten. Die Beratungsgesellschaft McKinsey bringt eine daraus resultierende und berechtigte Sorge in einer aktuellen Untersuchung auf den Punkt: „The dilemma: although immediate crisis is increasing the pressure to digitize, it is also pausing ongoing digital projects.“

 

Auf Initiative des AGV wurde gemeinsam mit einigen Mitgliedsunternehmen der IT-Wirtschaft der Region deswegen die Forderung an das niedersächsische Wirtschaftsministerium herangetragen, einen Beratungsgutschein für Unternehmen, öffentliche Verwaltung und andere Institutionen zu initiieren, mit dem es trotz berechtigter Interessen der Liquiditätsschonung Anreize zur Digitalisierung gibt. Eine abschließende Positionierung des Ministeriums zu dem Vorschlag steht noch aus. Sicher ist für den AGV: Die derzeit öffentlich geförderte Beratungsunterstützung für kleine und mittlere Unternehmen, die besonders von der Corona-Krise betroffen sind, ist nicht ausreichend. So machte AGV-Vorstandsmitglied und CEO  der fme AG, Dirk Bode in einem kürzlich erschienenen Bericht in der Braunschweiger Zeitung deutlich, dass diese Hilfen außerdem an größeren Mittelständlern vorbeilaufen: „So verlieren wir in der Krise wertvolle Zeit, dabei brauchen wir unbedingt Impulse“, so Bode. Den ganzen Bericht der Braunschweiger Zeitung können Sie hier lesen.