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Ausbildungsmesse mit mehr als 1200 Besuchern

Braunschweig. Wo sonst die Fans den Löwen zujubeln, wurden auf der Ausbildungsmesse im Eintracht-Stadion am 29. März, erste Schritte in die eigene Zukunft gemacht. Gemeinsam hatten die Veranstaltung der Arbeitgeberverband Region Braunschweig e.V., die Bundesagentur für Arbeit, die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade und die IHK Braunschweig organisiert. Viele junge Menschen nahmen die Chance wahr, sich über die verschiedensten Ausbildungsberufe zu orientieren und es gab viel zu erfahren.

 

Über alle Branchen hinweg

So war an diesem Tag die ALBA Niedersachsen-Anhalt GmbH vertreten. Im Angebot: Ausbildungen zum Berufskraftfahrer. Geschäftsführer Simon Batt-Nauerz berichtete, dass man noch freie Plätze habe und noch Bewerber suche. „Die Vorteile für eine Ausbildung bei uns liegen auf der Hand: Bei einem großen Unternehmen wie ALBA sind die Arbeitsplätze sicher, auch die Goodies können sich sehen lassen. Zudem gibt es immer die Möglichkeit im Rahmen der eigenen Möglichkeiten im Unternehmen aufzusteigen.“ Zudem sei es ein absoluter Beruf der Zukunft: „Es wird weiterhin eine große Nachfrage nach Berufskraftwagenfahrern geben, man steigt hier in eine Branche mit vielen Möglichkeiten ein.“  Dazu kämen geregelte Arbeitszeiten und die Arbeit bestünde nicht nur darin den ganzen Tag hinter dem Steuer zu sitzen, man werde auch körperlich gefordert. Die ersten Interessierten ließen da nicht lange auf sich warten.

Auch ALBA warb um Auszubildende. Links im Bild: Geschäftsführer Simon Batt-Nauerz.

 

Schulleiterin Margrit Weithäuser, Marienstift, Ev. Luth. Diakonissenanstalt, freute sich über den großen Andrang auf der Messe. „Wir hatten von Anfang an ein reges Kommen und Gehen hier bei uns am Stand, die jungen Leute interessieren sich sehr für die Berufe des Gesundheit- und Krankenpflegers und für eine Ausbildung zur Fachkraft in der Altenpflege.“ Dies sei auch enorm wichtig, denn die Nachfrage in diesem Bereich sei weiterhin sehr hoch und dies werde sich auch in den kommenden Jahren nicht ändern. Viele hätten berichtet, dass sie bereits ein Praktikum in diesem Bereich absolviert hätten und die Kontaktdaten da gelassen. „Ich habe schon das Gefühl, dass hier einige ernsthaftes Interesse haben“, so Weithäuser. Eine Ausbildungsmesse sei ein guter Ort um erste Kontakte herzustellen, deshalb habe man mit der Zusage nicht lange gezögert.

Die Marienstift Diakonissenanstalt sucht Mitstreiter.

 

Ein paar Meter weiter lockte die Bredex GmbH mit einem ganz anderen Bereich, es wird eine Ausbildung zum Fachinformatiker geboten . „Wir entwickeln individuelle Software-Lösungen für viele Unternehmen in der Region, Nachwuchs für die Ausbildung können wir noch gut gebrauchen, es erwartet die Azubis ein abwechslungsreicher Beruf mit vielen spannenden Herausforderungen. Es können Aufgaben in ganz unterschiedlichen Bereichen der Informatik anfallen“, so Antje Huszarik.

Lust auf IT? Die Bredex GmbH bildet aus.

 

Wen es eher ins Grüne lockt, der ist bei den Gartenbau-Unternehmen gut aufgehoben. Die Wulf Gartenlandschaften GmbH & C0 KG und die Vertreter von Roßberg Garten-, Landschafts- und Umweltbau, standen damit hoch im Kurs. Viele Besucher drängten sich an die Stände. „Wer gerne draußen ist und sich nicht vor körperlicher Arbeit in der Ausbildung scheut, der ist bei uns genau richtig“ erklärte Sebastian Glatter, Roßberg Garten-, Landschafts- und Umweltbau, den potenziellen Bewerbern. Einmal fertig ausgebildet, stünde einem fast die ganze Welt offen. „Ob in Kanada oder den Vereinigten Arabischen Emiraten, Landschaftsbauer aus Deutschland stehen hoch im Kurs.“ Glatter zeigte sich aber auch ein Stück weit besorgt. „Ohne den Mittelstand im Handwerk bricht alles zusammen. Die Ausbildungsberufe haben viel zu bieten und die Aufstiegschancen sind enorm, man muss die jungen Leute auch dafür gewinnen“, so Glatter. Ein Studium sei längst nicht für jeden der nötige und richtige Weg.

Landschaftsgärtner stehen hoch im Kurs

 

Die Wilhelm Ewe GmbH & Co. KG stellt Armaturen her, die für Gas- und Wasserleitungen im Tiefbaubereich gebraucht werden. Dazu bietet das Familienunternehmen unter anderem eine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker an. In diesem Handwerk werden mit spanenden Verfahren, wie Drehen, Fräsen oder Schleifen Präzisions-Bauteile aus unterschiedlichen Werkstoffen hergestellt. Jan Rosentreter ist selbst seit über 30 Jahren im Unternehmen und kann sich keinen besseren Arbeitgeber vorstellen. „Wir haben am Standort in Braunschweig 130 Mitarbeiter und ein ganz wunderbares freundliches Klima und eine ganz geringe Fluktuation bei den Angestellten.“

Eine Zukunft als Zerspanungsmechaniker?

 

Cordula Miosga, Arbeitgeberverband Braunschweig e.V. „Ich freue mich das so viele Unternehmen und junge Menschen das Angebot angenommen haben, sich in einem ersten Schritt anzunähern. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir bei dieser guten Resonanz auch in Zukunft weitere Veranstaltungen in diesem Rahmen anstoßen werden.“

Viele mit dabei

Insgesamt waren über 60 Unternehmen vertreten. Folgende AGV und GDV-Mitglieder nahmen teil. BEL NET GmbH, BREDEX GmbH, Marienstift Pflegeschule, Oskar-Kämmer-Schule, Roßberg Garten-, Landschafts- und Umweltbau OHG, Landwehr Wassertechnik GmbH, Solvis GmbH, Voets Autozentrum GmbH, Autohaus Holzberg GmbH, Autohaus Braunschweig GmbH, Willi Nies Niederlassung der Voets Autozentrum GmbH, Weinreich + Haas Malereibetrieb GmbH, ALBA Niedersachsen-Anhalt GmbH, Ausbildungsverbund der Wirtschaftsregion Braunschweig/Magdeburg e.V. & Ausbildungsverbund der Region Braunschweig-Magdeburg e.V. Büro Salzgitter, BBR Verkehrstechnik GmbH, BMA, Braunschweigische Maschinenbauanstalt AG, Fraunhofer Insitut für Schicht- und Oberflächentechnik IST, Ihlemann AG, Keske Entsorgung GmbH & Rüdebusch Baustoffe Transporte e.K., Kosatec Computer GmbH, Kroschke sign-international GmbH, Northern Concert & Event Protection GmbH, Richard Bretschneider GmbH, Salzgitter AG, Siemens AG, Voith Turbo GmbH & Co. KG, Wilhelm EWE GmbH & Co.KG, Wandt Spedition Transportberatung GmbH.