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BBR Verkehrstechnik GmbH als Teil der Stadler Signalling Gruppe

Das Schweizer Unternehmen Stadler hat zum 1.1.22  die deutsche BBR Verkehrstechnik GmbH mit ihren Gruppengesellschaften übernommen und baut damit die firmeneigenen Kompetenzen in den Zukunftsbereichen Signaltechnik und Digitalisierung konsequent weiter aus. Damit schaffen beide Unternehmen gemeinsam einen noch stärkeren Anbieter für modernste Signaltechnik-Lösungen, um die Digitalisierung der Bahnbranche voranzutreiben und mitzugestalten.

 

Die BBR-Gründer Arne Baudis, Thomas Bergmann und Frank-Michael Rösch betonen: «Nach der Übergabe der operativen Verantwortung im Jahr 2017 haben wir international nach strategischen Partnerschaften Ausschau gehalten. Mit Stadler hat BBR einen starken und hochinnovativen Partner gefunden. Als Schweizer Unternehmen hat Stadler eine ähnliche Unternehmenskultur wie wir es bei BBR geprägt haben – mittelständisch, flexibel und wertschätzend. Der Standort Braunschweig wird weiter zum Kompetenzzentrum mit hochmodernen Entwicklungs- und Fertigungskapazitäten für die Digitalisierung des Schienenverkehrs ausgebaut.»

 

Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum und Gerold Leppa, Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft GmbH und Wirtschaftsdezernent, haben dem Braunschweiger Signaltechnik-Spezialisten BBR zur Kooperation mit Stadler Rail gratuliert. Nach der kurz vor Weihnachten bekannt gegebenen Übernahme durch den Schienenfahrzeugbauer aus der Schweiz will BBR seinen Unternehmenssitz in Braunschweig und die Zahl der Arbeitsplätze in den kommenden Jahren erheblich ausbauen.

 

Laut BBR-Mitgründer Frank-Michael Rösch hat die BBR Holding GmbH im Gegenzug Anteile an der Stadler Signalling AG erworben und soll für den Konzern „zum weltweiten Kompetenzzentrum für Signaltechnik im Schienenverkehr“ werden. Am Standort Braunschweig, den Rösch künftig innerhalb des Konzerns repräsentieren wird, sollen auch weiterhin Entwicklung, Produktion und Testzentrum ebenso beheimatet sein wie die Projektsteuerung internationaler Stellwerksprojekte. Rösch zufolge sei mittelfristig mit einer Verdopplung der Beschäftigtenzahl auf über 500 zu rechnen.

 

„BBR hat tiefe Wurzeln in Braunschweig und seit der Gründung vor mehr als 30 Jahren eine beeindruckende, internationale Entwicklung genommen. Übernahmen haben aus Standortsicht ja häufig etwas Unbehagliches, aber in diesem Fall bedeutet die strategische Kooperation sogar eine Stärkung des Standorts Braunschweig. Darüber freue ich mich sehr und danke Herrn Rösch für sein Engagement zugunsten unseres Standorts“, bewertet Oberbürgermeister Kornblum die aktuelle Entwicklung.

 

Gerold Leppa ergänzt: „Die Digitalisierung des Schienenverkehrs ist ein Zukunftsfeld mit großem Potenzial. Mit BBR und Siemens Mobility hat sich hier in Braunschweig ein echtes Kompetenzcluster auf diesem Gebiet entwickelt, das nun weiter wachsen wird. Wir werden die Unternehmen dabei weiterhin bestmöglich begleiten.“

 

„Mit Stadler hat BBR einen starken und hochinnovativen strategischen Partner gefunden, dessen Unternehmenskultur zu BBR passt: mittelständisch, flexibel und wertschätzend“, betonen die BBR-Gründer Arne Baudis, Thomas Bergmann und Frank-Michael Rösch.