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Best Pratice Unternehmensnachfolge: Sport Thieme

Sport Thieme konnte bereits vor einigen Jahren einen erfolgreichen Wechsel in der Geschäftsführung vermelden. Maximilian Hohe übernahm 2014 gemeinsam mit seiner Frau Katharina Thieme-Hohe von seinem Schwiegervater, Dr. Hans-Rudolf Thieme, das Familienunternehmen. Im Kurzinterview verrät er sein Erfolgsrezept.

 

Wie lautet Ihr wichtigster Ratschlag an Eigentümer, die nach einem Nachfolger suchen?

 

Aus Sicht des Übernehmenden: Frühzeitig anfangen. Prozess und Zeitplan im Unternehmen bekannt machen.

 

Was kann man tun, um ein Scheitern zu vermeiden?

 

Ideal ist es, wenn die Organisation bereits vor der Nachfolge so strukturiert ist, dass das Unternehmen nicht allein am Eigentümer hängt. Übergabe von Verantwortung an das vorhandene Team.

 

Wie sind Ihre persönlichen Erfahrungen, wie komplex ist es das Unternehmen weiterzureichen?
Entscheidend ist, wie offen und konstruktiv man darüber redet.

 

Welche Herausforderungen spielen eine Rolle, wenn man „in die Familie“ vererbt?

 

Die emotionale Betroffenheit ist wahrscheinlich die größte Herausforderung. Es hilft, wenn man den Prozess soweit möglich versachlicht und sich im Vorfeld einen Zeitplan für die Übergabe von Verantwortung überlegt. Eigenverantwortliche Handlungsfelder helfen. Denkbar ist auch den Prozess mit Hilfe einer externen Person begleiten zu lassen (Stichwort: Wissensstafette).

 

Gibt es in Deutschland aus Ihrer Sicht ein Nachfolgeproblem, wie erleben Sie das bei uns in der Region?

 

Hierzu kann ich wenig sagen. Ich weiß von Studien, dass teilweise nur sehr wenig potenzielle Nachfolger in der Familie überhaupt bereit sind, die Nachfolge im eigenen Familienunternehmen anzutreten