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Einmal Perspektivwechsel!

Zum Jahresauftakt hatte der Arbeitgeberverband Region Braunschweig e.V. zum Arbeitgeberdialog in das Lessingtheater in Wolfenbüttel geladen. 400 Gäste sahen die Premiere des neuen AGV-Formats „Geschäftsführertausch“. AGV-Hauptgeschäftsführer, Florian Bernschneider, begrüßte neben den vielen Ehrengästen besonders den Bürgermeister der Stadt Wolfenbüttel Thomas Pink, und bedankte sich für die Gastfreundschaft. Die Stadt hatte die Nutzung der einzigartigen Location überhaupt erst ermöglicht. Dann ging es auch schon mitten rein in das Programm: Bernschneider stellte das neue AGV-Format „Geschäftsführertausch“ vor, keineswegs sei das alle mit der VOX-Sendung „Frauentausch“ in Verbindung zu bringen; vielmehr ginge es um einen Perspektivwechsel: Ähnlich wie ihn Steve Jobs einst beschrieb, als er in die Produktion von „Jelly Beans“ schaute und daraus bunte iMacs entstanden. Passend dazu fand jeder Besucher zu seiner Einladung zum Geschäftsführertausch auch eine Packung mit den süßen, bunten Bohnen.

Lust zu tauschen?

Doch worum geht es beim Format eigentlich genau? Beim Geschäftsführertausch kommt es für einen Tag zum Perspektivwechsel. Führungspersönlichkeiten aus unterschiedlichen Branchen und Bereichen wechseln die Sichtweise und nehmen am Schreibtisch des jeweils Anderen Platz. Ziel ist es dabei, zentrale Bausteine im anderen Unternehmen kennenzulernen. Nach dem Tag treffen sich die beiden Geschäftsführer und tauschen sich über das Erlebte und Erfahrene aus.  Auf der „AGV-Tauschbörse“ können sich interessierte Personen anmelden und bekommen dann Partner zugeteilt, mit denen sie einen Tag die Rolle tauschen die Perspektive wechseln. Dies müssen nicht zwingend Geschäftsführer sein; auch leitende Angestellte, die Lust auf neue Impulse haben, sind herzlich zum Tausch eingeladen. Der erste Feldversuch wurde vom AGV mit der Kamera begleitet. Wibke Berger (Vierke Corporate Fashion + Concepts GmbH) und Dirk Bode (fme AG) tauschten für einen Tag die Schreibtische.

Filmpremiere mit viel Applaus

In Wolfenbüttel war auf der großen Theaterleinwand nun zum ersten Mal zu sehen, wie sich die beiden Hauptdarsteller im jeweils anderen Lager geschlagen hatten. Beide betonten im Talk nach der Filmpremiere, dass sie unglaublich viel von diesem Tag für sich und ihre Unternehmen hätten mitnehmen können und der Kontakt zwischen den Firmen weiterhin intensiv gepflegt werde. Konkret wolle man sich bei Vierke Fashion zum Beispiel noch weiter mit den Ansprache-Möglichkeiten von Nutzer befassen, die zwar auf der Fimenhomepage surfen, dann aber nicht direkt in Kontakt treten. Dirk Bode sah das Arbeiten in interdisziplinären Teams als großes Plus an, das man vielleicht auch im eigenen Unternehmen noch weiter fördern könne.

Unterstützer mit Perspektivwechsel

Moderatorin Jennifer Haacke begrüßte im Anschluss mit Carl-Friedrich Heidebroeck (Bankhaus C.L. Seeliger), Bärbel Heidebroeck (Landwind) und Martin Gehrlein (Göhmann Rechtsanwälte und Notare), die Unterstützer des Abends auf der Bühne. Die drei Protagonisten berichteten warum aus ihrer Sicht ein ständiger Perspektivwechsel absolut notwendig sei, damit man neue Impulse erhalte und nicht in Stillstand gerate.

Humor als Schlüssel

Die prominente Keynote des Abends kam anschließend von Knacki Deuser. Blick- und Perspektivwechsel, gehören zu seinem Leben, wie die Butter auf das Brot. Deuser war erst Leistungssportler und entwickelte sich später vom BWLer zum Stand-up-Comedian. Mit „Nightwash“ stellte er eine eigene Marke auf die Beine; Stand-up-Comedy im Waschsalon, das wurde ein echter Hit. Sein Tenor: Humor ist eines der am meisten übersehenden Erfolgstools der Persönlichkeits- und Unternehmensentwicklung. Humor löst nicht automatisch alle unsere Probleme, aber Humor kann Ihnen enorm schnell helfen neue Sichtweisen zu entwickeln, Motivation aufzubauen und sich mutiger neuen Herausforderungen zu stellen. In diesem Impulsvortrag erklärte er, wie man durch die Veränderung des Blickwinkels immer wieder unerwartete Lösungen finden kann. Er stellte aber auch klar: „Dazu braucht es eine ganze menge Mut und man muss bereit sein dafür hart zu arbeiten“. Bei gutem Wein von der Harald L. Bremer GmbH und leckerem Catering vom Solferino folgten dann noch gute Gespräche in den Wintergärten der Location, die sich noch lange in den Abend erstreckten…