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Erfolgreiche erste Runde im W.IN

Mit der AIPARK GmbH, der Lilian Labs GmbH und der Papa Fuego GmbH verlassen die ersten drei Start-ups den 2019 gegründeten Accelerator für Wachstum und Innovation (W.IN) der Braunschweig Zukunft GmbH. Mithilfe erfahrener Unternehmen aus Braunschweig und der Region konnten sich alle drei Start-ups am Markt etablieren.

 

Die drei Start-ups haben sich in den zwölf Monaten im W.IN erfolgreich weiterentwickelt. „2019 war für uns ein entscheidendes Jahr. Wir konnten unsere Umsätze verdoppeln und erfolgreich in die Wachstumsphase starten“, so Philipp Grimmel, einer der Gründer der Papa Fuego GmbH. „Das W.IN-Netzwerk stand uns bei schwierigen Fragen stets zur Seite und hat uns auf unserem Weg zum erfolgreichen Unternehmen sehr geholfen.“ Diese Meinung teilt auch die AIPARK GmbH: „Der W.IN hat uns mit Rat und Tat bei einer Reihe von operativen Herausforderungen unterstützt, vom Produktdesign bis hin zu rechtlichen Fragestellungen“, sagt Julian Glaab, Geschäftsführer der AIPARK GmbH. Und auch das Team von Lilian Labs blickt zufrieden auf das letzte Jahr zurück: „Das W.IN-Programm hat uns beim Markteinstieg sehr geholfen. Die vom Netzwerk vermittelten Mentoren aus der Region haben uns kompetent beraten oder uns mit weiteren interessanten Ansprechpartnern vernetzt“, sagt Dr. Sebastian Döring, Mitgründer der Lilian Labs GmbH.

 

Individuelles Matching als Erfolgsfaktor

„Der Ansatz, die Erfahrung gestandener Unternehmen jungen Start-ups zugänglich zu machen, geht bislang sehr gut auf“, so Gerold Leppa, Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft GmbH. Gerade in der sogenannten Wachstumsphase, in der es für Start-ups darum geht, sich mit ihrem Produkt am Markt zu behaupten, sei dieses Know-how unschätzbar wertvoll. 15 Unternehmen aus Braunschweig und der Region haben sich dem W.IN inzwischen angeschlossen und stehen den Start-ups als Mentoren und erfahrene Sparringspartner zur Seite. Dass die Partner das Projekt nicht nur finanziell unterstützen, sondern zusätzlich ihr Know-how teilen und sich Zeit für die Start-ups nehmen, macht das Konzept des Accelerators einzigartig in der Region.

 

Und auch die Mentoren profitieren von der Zusammenarbeit: „Die frischen Ideen der Start-ups kommen der Unternehmenslandschaft zugute“, so Leppa. „Im W.IN haben auch erfahrene Unternehmen die Möglichkeit neue Kooperationen einzugehen und die Prozesse im eigenen Betrieb zu hinterfragen.“

 

W.IN-Start-ups auch bei Wettbewerben erfolgreich

2019 ergatterten mit AIPARK, Lilian Labs und Formhand gleich drei technologieorientierte Start-ups aus dem W.IN Podiumsplätze beim Wettbewerb DurchSTARTer vom Niedersächsischen Wirtschaftsministerium. Auch bei anderen Wettbewerben gab es Auszeichnungen. „Die überregionalen Erfolge der Start-ups unterstreichen das Innovationspotenzial am Forschungsstandort Braunschweig“, so Leppa. Leppa zieht ein Jahr nach dem Startschuss ein positives Zwischenfazit: „Gemeinsam mit unseren Partnern ist es uns gelungen, im W.IN ein einzigartiges Angebot aufzubauen, das innovativen Start-ups hilft in der Wirtschaft Fuß zu fassen, und damit auch den Wirtschafts- und Innovationsstandort Braunschweig stärkt und belebt.“ Aktuell durchlaufen die Start-ups Formhand Automation GmbH, COPRO Technology GmbH und Novus GmbH den Accelerator. Zum 1. April werden drei weitere Start-ups aufgenommen.

 

Kooperationspartner im W.IN
AGIMUS GmbH, AITEC GmbH, AL-Elektronik Distribution GmbH, Arbeitgeberverband Region Braunschweig e. V., borek.digital, fme AG, Frachtrasch International, Gramm, Lins & Partner Patent- und Rechtsanwälte PartGmbB, HDS Consulting GmbH, msg DAVID GmbH, M-Venture GmbH, Robert Bosch Elektronik GmbH, SENSOTEC GmbH, Sport-Thieme GmbH, Streiff & Helmold GmbH

 

15 Unternehmen engagieren sich inzwischen als Kooperationspartner im W.IN. Das Bild zeigt stellvertretend für das W.IN-Netzwerk die Mentoren Werner Bösemann (links, AITEC GmbH), Dirk Schäfer (Mitte hinten, msg David GmbH) und Eike van Deest (rechts, Frachtrasch International) mit den Gründern Philipp Grimmel (2. v. li., Papa Fuego GmbH), Dr. Sebastian Döring (3. v. li., Lilian Labs GmbH) und Julian Glaab (2. v. re., AIPARK GmbH) sowie Alexander Zajelski von der Braunschweig Zukunft GmbH (3. v. re.). Foto: Braunschweig Zukunft GmbH/Philipp Ziebart