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Fachkräftebündnis SüdOstNiedersachsen erhält weitere Förderung

Das Niedersächsische Wirtschaftsministerium hat im August die Anerkennung im Rahmen der landesweiten Fachkräfteinitiative Niedersachsen bis 2021 verlängert. Damit erhält das Fachkräftebündnis Südostniedersachsen für die kommenden drei Jahre ein virtuelles Budget in Höhe von 1,4 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Die Gelder gewährleisten die anteilige Finanzierung ausgewählter Projekte aus der regionalen Fachkräftestrategie. Im September diskutierte das Bündnis daraufhin die nächsten Schritte zur Umsetzung der regionalen Fachkräftestrategie. Vor allem Maßnahmen in den Bereichen Beratungsinfrastruktur, Digitalisierung und Innovation sowie Rekrutierung und Matching sollen konzipiert und umgesetzt werden. „Digitales Methoden- und Anwendungswissen wird immer mehr zur Schlüsselkompetenz.

 

Diese entscheidet maßgeblich über die künftige Wettbewerbsfähigkeit vor allem von kleinen und mittleren Unternehmen. Deshalb werden wir unsere Aktivitäten künftig noch stärker hierauf ausrichten“, sagt Oliver Syring, Sprecher des Fachkräftebündnisses und Geschäftsführer der Allianz für die Region. Um die Region für die Zukunft fit zu machen sollen Konzepte zur stärkeren Fokussierung der Aus- und Weiterbildung auf diese Kompetenzen entwickelt und gleichzeitig die Offenheit für neue Arbeitsmodelle und Arbeitsformen gefördert werden.

Im Fachkräftebündnis Südostniedersachsen arbeiten 28 Arbeitsmarktakteure daran, die regionale Fachkräfteversorgung und die dafür notwendigen Strukturen zu verbessern. Zum Bündnis gehören Landkreise und kreisfreie Städte, Kammern, Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften, Hochschulen sowie Agenturen für Arbeit und Jobcenter. Zu den erfolgreichen Projekten gehören beispielsweise das Welcome Center der Region für ausländische Fachkräfte und Unternehmen, die AWO-Praktikumsbörse für Migranten oder ganz aktuell auch das Digitalisierungslabor an der TU Clausthal.