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HEY ALTER! Alte Rechner für junge Leute!

Betriebe und Schulen mussten in den letzten Wochen wegen Corona schließen. Doch wo viele Unternehmen schnell Wege fanden, mit Homeoffice auch dezentral arbeitsfähig zu bleiben, waren Schulen auf einen schnellen Umstieg auf Homeschooling häufig nicht gerüstet. Ein Grund: Nicht jeder Schüler hat zuhause einen eigenen Rechner und digitaler Unterricht sollte nicht diejenigen benachteiligen, die sich die nötige Ausrüstung dafür nicht leisten können. ­
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Deswegen ist der Arbeitgeberverband gemeinsam mit der Werbeagentur Gingco Communinations, dem Trafo Hub und der Sandkasteninitiative der TU Braunschweig einer von vier Partnern, die das Projekt „Hey Alter! Alte Rechner für junge Leute“ umsetzen. Dazu sollen in den Betrieben unserer Region ausrangierte aber funktionsfähige Laptops und Tablets gesammelt werden, die für die Nutzung von Schülern aufbereitet und verteilt werden. Dabei bitten wir Sie um Unterstützung!
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­ Spenden Sie alte Laptops und Tablets für einen guten Zweck

 

Sicher gibt es in Ihrem Unternehmen auch noch ausrangierte, aber durchaus arbeitsfähige Laptops und Tablets. Für den Homeschooling-Gebrauch genügen häufig wesentlich geringere Anforderungen an die Geräte als im Arbeitsalltag. Die Geräte sollten mindestens einen 2 GHz Dual Core Prozessor und 4 GB RAM haben. Erfüllen die Geräte in Ihrem Unternehmen diese Standards, können Sie die Technik Mo.-Fr. zwischen 14 und 15 Uhr im Foyer des Haus der Wissenschaft (Pockelsstraße 11, 38106 Braunschweig) abgeben und damit die Initiative unterstützen.

Dabei gibt es eine Prioritätenliste, welche Technik am dringendsten benötig wird.

 

Prio #1: Laptops und Tablets mit Kamera
Prio #2: Laptops ohne Kamera
Prio #3: „Baukasten“ Tower, Monitor, Maus, Tastatur, Headset und Kamera ­

Datenschutz und Softwarelizenzen? Kein Problem

 

Häufig sind auf Firmenrechnern noch nicht alle Daten gelöscht. Damit dennoch kein Datenschutzproblem entsteht, hat die Firma ATD Systemhaus als Unterstützer der Initiative angeboten, auf Wunsch der Unternehmen eine professionelle Datenlöschung inkl. Löschprotokoll vorzunehmen. Zusammen mit der Sandkasteninitiative der TU Braunschweig, dem Startup Cotech und dem Verein Stratum 0 werden die Rechner und Tablets anschließend mit der für den Schulunterricht notwenigen Software ausgestattet. Bestehende Software und Betriebssysteme werden nicht weiter genutzt. ­
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­ Was passiert mit den Rechnern genau?

 

Nachdem die Rechner mit einem neuen Betriebssystem und notwendiger Software ausgestattet sind, werden Sie von der Initiative auf Empfehlung der teilnehmenden Schulen an jene Schüler/innen vergeben, die bisher keinen Zugang zu einem Gerät hatten. Mehrere Schulen haben bereits einen Bedarf und großes Interesse angemeldet und die Regionalabteilung der Landesschuldbehörde begrüßt die Initiative ebenfalls. ­

 

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­ Wir sind dabei! Was ist vor dem Einliefern der Geräte zu tun?

 

Ganz einfach: Auf www.heyalter.com steht Ihnen in Kürze ein Onlineformular zur Verfügung, in das Sie Ihre alten Geräte einfach eintragen und einen Einlieferschein erstellen können. Hierauf können Sie auch vermerken, ob Sie eine professionelle Datenlöschung benötigen. Sollte das Registrierungsverfahren auf der Internetseite nicht funktionieren, steht Ihnen alternativ dieses PDF-Formular als Einlieferungsprotokoll zu Verfügung. Bitte berücksichtigen Sie, dass das vorherige registrieren der eingelieferten Geräte unter www.heyalter.com oder die Beigabe des ausgedruckten Einlieferungsprotokolls in jedem Fall notwendig ist!

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­ Noch Fragen oder Anregungen? Her damit!

 

Schon während der Konzeption und nach der Veröffentlichung der Initiative in der Braunschweiger Zeitung erreichten uns zahlreiche Unterstützungsangebote aus Unternehmen. Das macht zuversichtlich, dass das Ziel von 1.000 Geräten tatsächlich erreicht werden kann. Das Programm steht den Schulen der Region offen. Generell bleibt: Es soll keine offene Frage im Wege stehen und keine Anregung oder Unterstützung ungenutzt bleiben. Fragen und Impulse zur Initiative können Sie deswegen an den Initiator Moritz Tetzlaff oder an den AGV senden.