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HR Early Bird #einfachmachen

Sara Lena Eisermann ist Customer Happiness Managerin bei Tandemploy und setzt sich mit viel Engagement für eine andere Arbeitswelt ein. Als Expertin für flexible Arbeitsmodelle und Siloabbau in Unternehmen unterstützt sie Organisationen beim Einsatz der internen Tandemploy Software und bei der Vermarktung als flexibler Arbeitgeber. Am Mittwoch hatte der AGV das große Vergnügen, sie als Speakerin beim HR Early Bird begrüßen zu dürfen. AGV-Geschäftsführerin Cordula Miosga übernahm die Begrüßung der zahlreichen Gäste und nahm gleich eine Kernbotschaft von Eisermann auf. Es sei wichtig, einfach zu handeln und etwas bewegen zu wollen, mit der Teilnahme an der Veranstaltung sei ja bereits ein kleiner Schritt gemacht.

 

Ein Tool zur Vernetzung

Eisermann stellte im Nachgang die Arbeit von Tandemploy vor. Vereinfacht gesagt geht es darum, mit einem digitalen Tool Kolleg*innen innerhalb Ihrer Organisation für flexible Arbeitsmodelle und Kollaborationsformen aller Art zu vernetzen – und so für einen lebendigen Wissenstransfer zu sorgen. Die Nutzer richten dabei ein individuelles Profil ein, welches dann für den internen Gebrauch genutzt werden kann.

 

Gemeinsam sind wir stark

„Es geht um die Öffnung von Silostrukturen, mehr Innovationskraft und eine höhere Wettbewerbsfähigkeit. Manchmal sagen die Leute, es sei ein bisschen wie Business-Tinder“, erzählt Sara-Lena Eisermann lachend. Dabei seien die Möglichkeiten so unterschiedlich wie die Unternehmen selbst: Ob nun jemand die Elternzeitvertretung für ein paar Monate in anderer Funktion übernehme, ein Projektteam durch die Matching-Funktion des Tools entstehe oder man einfach nur gemeinsam zum Kaffee vernetzt werde. „Es geht darum, den Blick über den eigenen Tellerrand zu richten, dabei kann unser Tool eine wirkliche Unterstützung sein.“ Man habe eigentlich schon alles in den Unternehmen, was für die digitale Transformation nötig sei – nämlich die Menschen. Viele Unternehmen wüssten gar nicht um ihre Power, durch die Vernetzung und den Austausch könne man die Entwicklung fördern.

 

Einfach fragen – einfach machen

Bei Tandemploy gehe zudem ganz bewusst noch andere Wege bei der Ausgestaltung der täglichen Arbeit. So werde man bei der Einstellung nach der Wunscharbeitszeit gefragt, es gebe einen Schlafraum im Unternehmen, man nehme sich einen Tag im Monat Zeit, an dem nicht gearbeitet wird, sondern der zum freien Austausch zur Verfügung steht. „Da entstehen oft die besten Ideen, weil sich Personen aus ganz unterschiedlichen Bereichen näher miteinander beschäftigen und andere Blickwinkel einstreuen“, so Eisermann. Zentral sei jedoch, New Work lasse sich nicht in Formen pressen und das alles Top-down zu veranlassen, würde auch keinerlei Veränderungen mit sich bringen. Ihre Botschaft: „Lassen sie ein wenig los, Vertrauen sie ihren Mitarbeitern, fragen sie nach, was sie sich wünschen und geben sie ein Stück der eigenen Sicherheit auf, nur so wird sich etwas verändern – das klare Schlagwort #einfachmachen.

Im Bild: Cordula Miosga und Sara-Lena Eisermann