Neuigkeiten

Im Gespräch mit… Rebecca Labes und Imo Hermes

Bei den Mitarbeiterbewertungen auf kununu kann man über eck*cellent IT lesen: „Großartiges Unternehmen, welches sehr flexibel auf jeden einzelnen Mitarbeiter eingeht, aber auch das Team ist wichtig“ oder: „…einen besseren Arbeitgeber wird man kaum finden“ – wir haben mit der Geschäftsführerin Rebecca Labes und ihrem Kollegen Imo Hermes über zufriedene Mitarbeiter, attraktive Arbeitgebermarken, ihre Wünsche für die Region und kommende Herausforderungen gesprochen.

 

„Natürlich macht es einen stolz, wenn die eigenen Mitarbeiter so positiv über das Unternehmen berichten“, sagt Rebecca Labes im Interview. Das Geheimnis dahinter sei aber eigentlich relativ naheliegend. „Wir kommunizieren offen, bieten den Teams hohe Flexibilität bei den Arbeitszeiten, vertrauen auf die Lösungskompetenz unserer Mitarbeiter und begegnen allen auf Augenhöhe – alles Dinge, die für uns selbstverständlich sind“. Ihr Weg im Unternehmen begann 2000 in der Ausbildung als IT-Systemkauffrau, dazu war sie neben dem berufsbegleitenden Studium der Medieninformatik viele Jahre in der Softwareentwicklung, dem Projektmanagement und dem Qualitätsmanagement tätig. Seit 2018 ist sie Geschäftsführerin von eck*cellent IT mit vertrieblichen und technischen Schwerpunkten, gemeinsam mit Imo Hermes, der bereits seit 2001 und die letzten 10 Jahren als Geschäftsführer stärker die kaufmännischen und personellen Bereiche gestaltet. Seit der Gründung im Jahr 1998 steht das Unternehmen für innovative und zielgerichtete Software-Lösungen. Neben den Themenfeldern Automotive, Forschung und Entwicklung oder Landwirtschaft, kamen in den letzten Jahren weitere Arbeitsfelder wie Logistik, Bildung und Industrie 4.0 hinzu.

 

Familienfreundlichkeit als Selbstverständnis

 

Das Unternehmen ist mehrfach als sehr familienfreundlich ausgezeichnet, ein Umstand den auch Rebecca Labes sehr zu schätzen weiß. „Hildegard Eckhardt, die das Unternehmen 1998 gegründet hat, war immer wieder erschrocken und stolz zugleich, wenn wir eine Auszeichnung für die Familienfreundlichkeit im Mittelstand erhalten haben. Die Maßnahmen waren für uns eigentlich Standard, im Vergleich aber eben doch sehr einzigartig.“ Besonders die Nutzung der betriebsübergreifenden Kita und die sehr flexiblen Arbeitszeiten sind häufig große Erleichterungen für Eltern. „Es ist sicherlich nicht an der Tagesordnung, dass man mit zwei kleinen Kindern (2 und 6 Jahre) und einer Teilzeitregelung für die Geschäftsführung in Frage kommt, hier konnte ich alles realisieren, weil ich Unterstützung erfahren habe“, so Labes. Ihre Kinder sind dabei ihr schönster Ausgleich zur Arbeit. „Ich brauche den Gegenpol aus Arbeit und Familie um glücklich zu sein“. Hermes geht es ganz ähnlich, wenn er über die Zeit neben der Arbeit spricht. Seine Kinder sind schon etwas älter (16 und 18 Jahre) und dem Fußball verfallen, so hat der ehemalige Hockey-Bundesliga-Spieler auch noch einmal die Fußballschuhe geschnürt. „In der Kabine zu sitzen und gemeinsam einfach zu quatschen, das macht mir einfach Spaß neben dem Sport und ist ein guter Ausgleich.“

 

Flexibel im Team

 

Einen guten Ausgleich schätzen auch die Mitarbeiter von eck*cellent IT. „Es ist immer ein Geben und Nehmen bei uns, man kann den einen Tag sagen: ‚Ich muss heute  ausnahmsweise aus familiären Gründe früher los und komme dann morgen eher oder bleibe länger‘ – im Normalfall klappt das wunderbar, wenn man sich untereinander im Team abstimmt. Wenn mehr zu tun ist, dann wird von den Mitarbeitern auch mehr gemacht. Dadurch schwindet der Druck jeden Tag auf Teufel komm raus seine Kernarbeitszeiten einhalten zu müssen. „, erklärt Hermes.

Damit so etwas Realität wird, dafür brauchte es das passende Team. „Wir wünschen uns ganz viel Mitdenken, am besten auch für das große Ganze. Ich bin irritiert, wenn jemand zu mir kommt und sich wundert, warum ihm die Geschäftsführung keine Aufgaben übertragen hat. Dies passiert bei uns im Team.

Das heißt natürlich trotzdem, dass man sich als Geschäftsführung immer selbst hinterfragen und justieren muss, ob der Gegenüber sieht was gewollt ist und was von ihm erwartet wird.“, sagt Labes

Selbstverantwortlich arbeiten, aber jederzeit auch die Möglichkeit zu haben, sich bei uns rückzuversichern, das ist unser Ziel.“, kommentiert Hermes.

 

Hermes ergänzt, dass es dem Unternehmen sehr entgegengekommen sei, dass sich die Kunden mehr und mehr auf eine agile Arbeitsweise eingelassen hätten. „Wir haben eigentlich schon immer Wert darauf gelegt in Teams zu entwickeln und im Miteinander Lösungen zu finden. Früher wurden Lastenhefte geschrieben und wenn es dann endlich losging, hatte sich schon alles geändert, davon haben wir uns zum Glück ein großes Stück entfernt.“ So könne man aktuell auch agiler und flexibler arbeiten. Dieses Arbeiten bedeute aber auch, dass sich die Führungsverantwortung nach und nach wandle. Der Rat des Führungsteams: Man müsse ganz eng bei den Mitarbeitern sein und immer schauen und abwägen, ob es auch zwischenmenschlich im Team passe, das sei eigentlich in jedem Mittelstandsunternehmen umzusetzen. „Der Markt der Mitarbeiter ist hart umworben, gerade im IT-Bereich, wobei aus unserer Sicht schon immernicht nur die reinen Fachkenntnisse von Bedeutung sind, sondern auch die Persönlichkeit und die kommunikativen Fähigkeiten . Gute Software-Qualität ist auch immer Kommunikation, man muss den Kunden verstehen, um passende Lösungen zu finden, das kann man eigentlich auf alle Branchen übertragen.“, so Hermes.

 

 

Die richtigen vier Wände

Neben den offenen Türen, gut zusammengestellten Teams und viel Kommunikation kommt noch ein weiterer Aspekt zum Wohlfühlen dazu. „Der Umzug in die ersten beiden Geschosse der Theodor-Heuss-Straße hat uns dazu gebracht unser Raumkonzept zu überdenken. So gibt es überall kleine gestalterische Sportstationen, an denen man sich versuchen kann, einen „Basketballkorb“, ein „Putting-Green“, Hüpfkästchen, natürlich mit der passenden App, die die eigenen Leistungen anzeigt. Dazu ist im Pausenraum in Eigenarbeit eine Retro-Spiele-Konsole entstanden, es gibt Vortragsthemen von Mitarbeitern, einen Rückenschulkurs im eigenen Sportraum, diverse projektspezifische Aktionen und monatliche Treffen aller Mitarbeiter“, zählt Labes die vielfältigen Leistungen auf. „Für die Spielekonsole im Pausenraum, auf der man Retro-Games spielen kann, haben wir dem Team im Rahmen einer „Ideenwerkstatt“ auch Zeit und Geld zur Verfügung gestellt und dafür ein cooles Produkt bekommen. Natürlich ist es nicht unser Kerngeschäft, aber wenn solche Eigeninitiativen für die Firma entstehen, dann sollte das auch zugelassen werden, findet Labes. Abstimmung und Eigenverantwortungen seien auch hier die Schlagworte.

 

IT als Zukunftsmotor

Generell merkt die Branche die aktuellen wirtschaftlichen Dellen nur bedingt. „Die Herausforderungen im IT-Bereich sind einfach immens, deshalb ist unser Fachwissen weiterhin sehr gefragt“, findet Hermes. Es habe die Beiden durchaus überrascht, wie lange viele den Digitalen-Wandel einfach ignoriert hätten. Nun müsse geschaut werden, wie  man die Innovationen zielführend gestaltet, der IT-Branche komme dabei ein entscheidender Faktor zu.

Für die Region wünschen sich die beiden im Übrigen, dass man die Attraktivität vor Ort weiter stärken würde. Dort sei schon viel passiert, aber das müsse gemeinsam noch deutlicher nach außen getragen werden. Zudem wünscht sich Labes mit einem Augenzwinkern weniger Stau für die Pendler in der Region. „Bei der Mobilität haben wir weiterhin Luft nach oben, aber auch da kann die IT sicherlich Sparringspartner für Konzepte der Zukunft sein, es wird sicherlich nicht langweilig“, so Labes abschließend.