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Trafo Post 14: Swipe to Login oder wie man IT planen sollte

Der TRAFO Hub kann vor allem eines: vielseitig sein! Unsere Member kommen aus IT, Design, Kultur, Coaching und diversen anderen Branchen. Von dieser Diversität profitieren alle die im Coworking Space an der Oker arbeiten. Gegenseitig inspirieren wir uns und lernen voneinander. In diesem Beitrag möchten wir sie an Teilhaben lassen an der Expertise unserer Member des IT-StartUps “Cotech”. Viel Spaß beim Lesen.

 

Täglich grüßt der Computer: Morgens weckt uns das Handy. Danach beantworten wir Mails. Abends checken wir, was unsere Freunde Neues auf Instagram geteilt haben. Was ist der Reiz daran? Warum fasziniert uns das Soziale Netzwerk und nicht die IT der Firma? Instagram ist rigoros auf Effizienz getrimmt. Alle Bedienelemente werden aufs genauste abgestimmt. Die Intuition der Menschen soll möglichst perfekt getroffen werden. Neuerungen werden in unterschiedlichen Benutzerkreisen getestet. Konzepte sind psychologisch so ausgerichtet, dass wir maximale Freude erleben.

 

Im Bereich Cybersecurity ist der Stand sehr weit von diesem Ideal entfernt. Das grundlegende Bedienkonzept zum Schutz von Computern ist das Passwort. Die Anforderungen, die Experten an ein gutes Passwort stellen sind 16 Stellen, komplett zufällig, bestehend aus mindestens 3 Zeichenklassen. Für viele Menschen sind diese Anforderungen kaum zu erfüllen und müssen sie auch nicht. Das Smartphone macht es vor: Ein Sicherheitschip, der PIN oder biometrische Daten speichern kann, ist alles was man braucht um ein Gerät zu schützen. Menschen bedienen damit Hochsicherheitssysteme korrekt und unknackbar – selbst für das FBI.

 

Aus dieser besondere Begeisterung an Sicherheitschips, gleichzeitig einfaches und hochsicheres Authentifizieren und Verschlüsseln bereitzustellen, ist heylogin entstanden: ein Passwortmanager, der je nach persönlicher Präferenz mit Face ID, Fingerabdruck oder PIN entsperrt wird. Statt dem traditionellem Master-Passwort erhält der Nutzer die volle Kontrolle: Mit einem Swipe auf dem Handy sind alle Passwörter gesperrt. Mit einem Klick auf dem Computer ist man in einer Website eingeloggt. Ohne auch nur einen Gedanken an Nutzernamen oder Passwort zu verschwenden – schneller geht es kaum. heylogin folgt damit den gleichen Designprinzipien wie Instagram: Intuitiv. Einfach. Sicher.

 

Wenn man will, dass Mitarbeiter zufrieden arbeiten, dann muss man ihnen Werkzeuge bereitstellen, die sie gerne benutzen und nicht im Weg stehen. Die Cybersecurity kann sich davon die größte Scheibe abschneiden: Restriktive Passwortrichtlinien, Phishing-Schulungen, Netzwerkblockaden sind alles Maßnahmen, die Menschen behindern. Damit fördern sie eher Frust statt Lust zu arbeiten. Es ist Zeit, IT gemäß dem Menschen zu planen. Nur so erreichen wir Arbeitsumgebungen, die gerne besucht werden. heylogin sucht Beta-Tester! Bewerbung bitte an leif@heylogin.de