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Zu Gast bei den Start-Ups der Region – Papa Fuego

Man nehme ordentlich Tomatensaft, mische ihn mit Wodka und gebe Pfeffer, Salz, diverse weitere Gewürze sowie eine Prise der schärfsten Chili der Welt dazu, rühre kräftig um, fülle das Teufelszeug ab, etikettiere es und voilà: Papa Fuego Mexikaner ist fertig. Jetzt schön kühlen, dann kräftig schütteln und schauen, ob man zu der Kategorie Schluckauf, Tränen in den Augen oder Gib-mir-mehr gehört.

Mexi-was?

Mexikaner ist ein Kultgetränk vom Hamburger Kiez, das mittlerweile auf keiner Studentenparty mehr fehlt. Herzhaft, fruchtig, scharf. Viele mischen sich ihren Mexi literweise selbst zuhause an, jede Kneipe hat ihr eigenes Geheimrezept. Doch wer keine Lust oder Zeit hat, den scharfen Shot anzurühren, der hat im Supermarkt bisher ein Problem gehabt: Da ist der kleine Rote nämlich unterrepräsentiert zwischen all den süßen Likörchen. Herzhafte oder gar scharfe Spirituosen gab es bisher so gut wie gar nicht auf dem Markt. 

Der Partyshot aus dem Supermarktregal

Und da kommt Papa Fuego ins Spiel. Vier Braunschweiger Studenten haben zuerst ebenfalls selbstgemachten Mexikaner als Gastgeschenk auf Partys mitgebracht. Der kam so gut an, dass immer mehr produziert wurde, bis sie sich irgendwann die Frage stellten: Warum machen wir daraus nicht was? Ende 2016 war das. Die vier Gründer hatten den Bedarf nach Ready-Made-Mexikaner erkannt und Anfang 2017 Papa Fuego gegründet. 

Vier Braunschweiger Studenten werden zu Spirituosenherstellern

Oliver Kern, Philipp Grimmel, Max Brandt und Jasper Brünnette sind die Gründer von Papa Fuego. Alle vier Studenten des Wirtschaftsingeneurwesens Fachrichtung Maschinenbau. Monatelang haben die vier zwischen 24 und 30 Jahre alten Gründer Rezepturen getestet, verschiedene Flaschen bestellt, erste Chargen abgefüllt, Etiketten designt, Freunde und Bekannte mit Probierpaketen beschenkt. Entscheidende Fragen mussten geklärt werden: Korn oder Wodka? Welche Gewürze? Mit Zucker oder ohne? Natürlich oder mit Geschmacksverstärker? Wie scharf? Wie hochprozentig? Bis dann im Sommer 2017 die ersten Flaschen in den Handel kamen. Papa Fuego Mexikaner ist nun eine vegane, glutenfreie Spirituose, die ausschließlich aus natürlichen Zutaten, frei von Konservierungs- und Farbstoffen hergestellt wird. 

Mittlerweile gibt es Papa Fuego Mexikaner in zwei Schärfegraden – mittelscharf und sehr scharf – und eine zweite Spirituose: Papa Fuego Maracuja, ein fruchtiger Maracuja-Shot mit samtiger Vanillenote. In über 100 Filialen des Lebensmitteleinzelhandels und des Getränkefachhandels deutschlandweit sowie einer wachsenden Zahl von Kneipen und Bars sind die Spirituosen erhältlich.

What’s next?

In diesem Jahr soll das Unternehmen weiter wachsen, die Marke soll bekannter werden. Die Expansion in weitere Städte ist geplant und auch der Sprung ins deutschsprachige Ausland.